Später Punktgewinn gegen Mainz
Vor 946 Zuschauern trennen sich der TSV Steinbach Haiger und die U23 des 1.FSV Mainz 05 mit 1:1.

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Spielbericht
Die erste Hälfte
Die sportlichen Voraussetzungen machten die Partie am Haarwasen zum eigentlichen Spiel der Woche in der Regionalliga Südwest, denn der TSV Steinbach Haiger ging mit vier Siegen aus vier Spielen in die Partie. Die 1.FSV Mainz 05 U23 hatte in den letzten beiden Spielen Kickers Offenbach mit 3:1 und die Stuttgarter Kickers mit 3:0 geschlagen und kam deshalb mit reichlich Selbstvertrauen in den nördlichen Lahn-Dill-Kreis.
Die Hausherren erwischten den besseren Start und hatten durch Eros Dacaj die erste Chance, doch sein Abschluss landete in den Armen des Torwarts (4.). 120 Sekunden später wurde Ertan Hajdaraj im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter liess jedoch weiterspielen. Sehr zum Unmut der Steinbacher, zeigte Fabian Reuter auf der Gegenseite wenig später auf den Punkt. Taiyu Yamasaki ging im Strafraum zu Boden, woraufhin Philipp Schulz zum Elfmeter antreten konnte (8.). Der Mainzer scheiterte jedoch an Jesper Heim, der auch in der Folge mehrfach reaktionsschnell zur Stelle war. In der 21. Minute war der Schlussmann der 05er gefordert. Jonas Singer hatte Serkan Firat präzise bedient. Der TSV-Aushilfskapitän (Nick Galle saß nach Verletzung erstmals wieder auf der Bank, Ole Käuper und Marco Müller fehlten verletzt) zog ab, konnte den Keeper allerdings nicht überwinden. Es folgte eine Druckphase der Gäste. Nach sehenswertem Solo, scheiterte Tim Müller an Jesper Heim (23.). In der 33. Minute kam es erneut zu diesem Duell. Wieder hielt Heim gegen den freistehenden Müller. Doch diesmal landete der Abpraller bei Taiyu Yamasaki, der diesen über die Schulter vom Steinbacher Torwart im Gehäuse unterbringen und sein Team somit in Führung schießen konnte. Die Hausherren reagierten mit einem Spielerwechsel auf den starken Auftritt von Müller und Yamasaki und konnten mit dem knappen Rückstand in die Pause gehen.
Die zweite Hälfte
Nach Arda Sirin, kam nun auch Maximilian Pronichev beim TSV Steinbach Haiger aufs Feld. Bevor der Stürmer die ersten Akzente setzen konnte, musste Jesper Heim gegen Taiyu Yamasaki per Fußabwehr retten (46.). In der 54. Minute behauptete sich Pronichev am Mainzer Strafraum. Sein Querpass fand Michael Guthörl, der das Leder im vollen Lauf mitnahm und vor dem Keeper auftauchte. Luke Gauer konnte den Abschluss von Guthörl allerdings entschärfen und somit den Ausgleich verhindern. 60 Sekunden später verfehlte ein Fernschuss von Serkan Firat das rechte untere Eck des Tores knapp. Beide Defensivreihen verhinderten in der Folge größere Möglichkeiten. In der 79. Minute wurde es erneut laut im SIBRE-SPORTZENTRUM HAARWASEN in Haiger. Tim Kircher war im Laufduell hart attackiert worden und musste anschließend lange behandelt werden. Auch hier entschied der Unparteiische gegen die Hausherren und ahndete den robusten Einsatz des letzten Mannes der U23 nicht. Nachdem Kircher auf das Feld zurückgekehrt war, kam er im Strafraum an den Ball. Sein Abschluss landete allerdings nur am Außennetz (83.). Im Gegenzug vergab Nayrobi Vargas die große Chance auf die Entscheidung, als er den Ball links am Tor vorbei zirkelte. In der 86. und 88. Minute kam Maximilian Pronichev im Strafraum zu Großchancen. Den ersten Versuch konnten die Mainzer gerade noch zur Ecke ablenken. Bei der zweiten Aktion stand der Stürmer frei vor dem Gehäuse, lenkte aber das genaue Anspiel von Eros Dacaj neben das Tor. Steinbach kämpfte weiter leidenschaftlich und belohnte sich in der 90. Minute. Ein Eckball von Eros Dacaj fand den Kopf des eingewechselten Marvin Mika. Der traf zum vielumjubelten und mittlerweile auch verdienten 1:1-Ausgleich. In der Nachspielzeit kamen die Gäste noch zu einem letzten Kopfball von Niklas Tauer, der jedoch geklärt werden konnte. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung am Haarwasen.
Der TSV Steinbach Haiger empfängt am kommenden Spieltag die Stuttgarter Kickers in Haiger (06.09.2025 um 14 Uhr). Für die 05er geht es zeitgleich am Bruchweg gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz zur Sache.
📸 Björn Franz Photography